Wo wir jüngst gerade beim Thema Busse in Neubrandenburg waren: Auch für die Nutzer der türkisen Stadtbusse gibt es Neuerungen.
„Bitte vorne einsteigen“, heißt es einheitlich ab Oktober in der Viertorestadt, teilten die Stadtwerke mit. Was in vielen Städten Deutschlands bereits erfolgreich praktiziert werde, gelte dann auch auf sämtlichen Buslinien in Neubrandenburg. Bisher hätten die Busfahrer von neu.sw immer alle Türen geöffnet, damit Fahrgäste sowohl hinten als auch vorne einsteigen konnten.
Mit dem neuen System gehe das Ein- und Aussteigen zügig, weil Fahrgäste sich nicht in die Quere kommen, so schildern es die Verkehrsunternehmen in anderen Städten, teilten die Stadtwerke weiter mit. Durch den Einsteig beim Busfahrer sei außerdem gewährleistet, dass jeder Passagier ein gültiges Ticket erwerben könne. „Damit wird die Zahl der Schwarzfahrer eingeschränkt und für mehr Fairness gegenüber den ehrlichen Fahrgästen gesorgt.“
Der persönliche Kontakt mit dem Busfahrer gebe den Fahrgästen mehr Sicherheit, da dieser bei Fragen oder Problemen beim Einstieg direkt weiterhelfen könne. Für Fahrgäste mit Kinderwagen, Rollstuhl, Gehhilfen oder schwerem Gepäck würden sich indes auch weiterhin die hinteren Türen für den Einstieg in den Bus öffnen.
Bestandteil der Änderungen ab Oktober sei auch ein neues Kassensystem in allen 29 neu.sw-Bussen, hieß es. Damit könne gleich das passende Ticket ausgedruckt werden. Der Zuschlag von 10 Cent für das Ticket im Bus werde zum 1. Oktober 2012 entfallen. Hinweise zu den Veränderungen werden die Fahrgäste demnächst auf und in den Bussen finden. Zusätzliches sei Info-Material in Fahrscheinagenturen, den neu.sw-Kundenbüros und bei den Busfahrern erhältlich.
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- 2012-08-03 @ 22:54:41
Für die Nach-20-Uhr-Fahrer ändert sich also nichts. Die sind ja schon länger darauf orientiert, beim Fahrer einzusteigen.
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- 2012-08-04 @ 14:18:41
Netter Gag von den Stadtwerken: Omis und Opis drängeln vorne beim Einstieg um einen Sitzplatz zu bekommen bevor der Bus wieder anfährt und Standunsichere durch den Bus kegeln lässt, weil sie nicht so schnell an hintere Sitzplätze gelangen.
Zeitverlust sind Fahrgäste die Tickets im Bus erwerben müssen. Diese stehen den einsteigenden Fahrgästen im Weg.
Wer kontrolliert die hinten einsteigenden Fahrgäste? Die Türen gehen auf, wenn wer aussteigen will. Oder rennt der Busfahrer dann wutschnaubend durch den Bus und brüllt wie gelegentlich zu DDR-Zeiten?
Praktisch geht es bei diesem Schildbürgerstreich ausschliesslich um Schwarzfahrer, siehe Hamburg, Koblenz, Cottbus und Starnberg, wo man die Bürger nicht verarscht und die Wahrheit vermittelt.
Es gab schon mal eine Zeit, da war in NB Einsteigen in Bus ab 20 Uhr nur vorn gestattet. Da aber die Aussteigenden die hinteren Türen benutzen und somit offen sind, hatte sich dies nicht durchgesetzt. -
- 2012-08-26 @ 11:49:00
Ich habe mich schon länger gewundert, das diese Praxis in Nbg nicht ausgeübt wurde. Natürlich geht es um Schwarzfahrer. Außerdem liegt es am Busfahrer, wann er wieder anfährt.Es gibt solche und solche Busfahrer( fahren wie die Wildschweine, sind frustig). Hoffentlich wird diese Menthalität nicht nach Nbg schwappen.Davon abgesehen, bei den Fahrwegen ( Ringfahrt hauptsächlich) finde ich die Fahrpreise zu hoch. Außerdem sollten doch menr Busse in den Stadtkern fahren ( z.B.Ärztehaus). Nicht jeder Bürger und Rentner in Nbg hat ein Auto.
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- http://dirknb.de
- 2012-08-26 @ 18:55:09
Das mit den Bussen in der Innenstadt hatten wir doch schon mal. Das hat sich leider nicht bewährt. Außerdem ist die Innenstadt nicht wirklich bustauglich, vor allem, wenn die Linien nach wie vor über den Busbahnhof geführt werden sollen. Es fehlt einfach der Platz und der sicher verfügbare Verkehrsweg.
Außerdem ist das Ärztehaus (lt. Google-Maps) 500 m von einer von (fast) allen Bussen frequentierten Haltestelle weg. Das ist wohl eine überwindbare Entfernung.
Und wer fährt mit dem Bus auch nur einmal um den Ring??? Die Mehrzahl wird wohl von den Wohngebieten an eine der Ringhaltestellen gefahren bzw. von dort wieder zurück.
Über den Fahrstil mancher Busfahrer an manchen Tagen schweige ich mal lieber.
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- 2012-08-29 @ 18:58:50
Der neue Fahrplan steht fest. Wagenläufe wurden gestrichen zu Lasten der Fahrgäste.
Höhere Fahrpreise – dafür noch weniger Service. Man hat den Eindruck, die letzten Fahrgäste will man auch noch loswerden. Dann noch die absurde Idee ab Oktober nur noch vorne einsteigen zu können. Als Grund - die Sicherheit?
Warum sagt man nicht die Wahrheit. Es geht um die Schwarzfahrer, denen es an den Kragen gehen soll, was ja richtig ist. Nur - so funktioniert es nicht. Es fällt schon jetzt schwer, den Fahrplan immer einzuhalten, wenn einzelne Fahrgäste sich ein Ticket im Bus kaufen.
Wenn ab 1.10. der Ticketkauf im Bus nicht mehr teurer ist als am Automaten, dann werden noch mehr Fahrgäste als bisher diesen Service in Anspruch nehmen, was die Einhaltung des Fahrplans erschwert. Wenn dann auch noch alle Fahrgäste vorn einsteigen müssen und der Busfahrer auch noch die Tickets kontrollieren soll, die die meisten Fahrgäste mit Dauerkarten nicht einfach so griffbereit in der Hosentasche haben, sondern sicher verstaut in Brieftasche oder Portemonnaie, so dauert es eben seine Zeit, bis man losfahren kann.
Ich kann mir vorstellen, dass es viel Unmut geben wird, wenn man sich zwischen vielen voll bepackten Schülern hindurchdrängeln muss, um einen der freien Sitzplätze oder einen sicheren Stehplatz zu erreichen.
In puncto Sicherheit noch ein Hinweis: Einige Busfahrer sollten ihre Einstellung gegenüber dem zahlenden Kunden überdenken. Es trägt nicht gerade zur Sicherheit bei, wenn der Bus losfährt, bevor die Zugestiegenen einen sicheren Stand bzw. Sitzplatz gefunden haben.
Sprit ist teuer. Daher ist es nicht zu verstehen, wieso die Einsetz – und Aussetzfahrten leer gemacht werden. Der Sprit für diese Fahrt wird ja ohnehin verbraucht, da kann man es doch sicher organisieren, dass Leerfahrten vermieden werden.
Doch ob das irgendjemanden interessiert – die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe haben ja keine Konkurrenz – dem Fahrgast bleibt nur übrig, sich damit abzufinden oder zu Fuß zu gehen. An den Wochenenden ist das ohnehin die beste Alternative, denn ehe man eine Stunde ( oder 2 bei Linie 5 und 6 ) auf den Bus wartet, ist man auch gelaufen.-
- http://dirknb.de
- 2012-08-29 @ 19:43:09
Da hängen wir mal wieder an der berühmten Henne-Ei-Frage: Was war zuerst da? Bzw. was zuletzt? Werden es immer weniger Fahrgäste, weil es immer weniger Busfahrten gibt oder gibt es immer weniger Busfahrten, weil es immer weniger Fahrgäste gibt? Diese Frage lässt sich definitiv nicht beantworten. Warum sollten Busse (fast) leer durch die Stadt fahren, wenn sowieso keiner mit ihnen fährt? Warum sollte man auf einen Bus warten, wenn es man anderweitig schneller, bequemer o.ä. unterwegs ist. Da laufen die Gedanken im Kreis.
Fachkundige BWLer können ja mal ausrechnen, was ein 10- bis 15-Minuten-Taktfahrplan unter der Woche und ein 30-Minuten-Taktfahrplan abends und am Wochenende kosten würde. Mit den 29 zur Zeit vorhandenen Bussen ist das sicher nicht schaffbar. Demgegenüber kann man dann mal Einnahmen von 1,- Euro pro Fahrt stellen (soll ja auch billiger werden als bisher). Mehr Busfahrer müssten auch angestellt werden. Und dann brauchen wir nur noch einen Sponsor, der das dann gerissene Millionenloch wieder stopft.
Apropos Busfahrer. Die werden, vermute ich mal, mit dem Verkauf der Fahrscheine im Bus nicht mehr viel zu tun haben. Das o.g. neue Kassensystem ist doch sicher entweder ein Automat, wo König Kunde selbst bezahlt, oder einfach nur eine Zahlschranke oder so was. "Halten Sie das Fahrgeld passend bereit." Wobei: Mittlerweile können Automaten auch schon auf Scheine herausgeben ...
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- 2012-08-30 @ 11:38:54
Oh Gott, ist das eine doofe Diskussion( entschuldigt bitte!). Habe vor drei Jahren in Fünfeichen gewohnt. Ein schöner Stadtteil( wenn man die zwei Häuser als Stadtteil bezeichnen kann!!). Mußte eine dreiviertel Stunde im BC ausharren, bis ein Bus dorthin fuhr. Nun, bei den angebotenen Mietpreisen in den beiden Blöcken ist das Problem nicht mehr erwähnenswert in Zukunft. Ich denke aber, das bei den Spritpreisen sich immer weniger Leute(Harzer??) ein Auto leisten können. Das wäre eigentlich eine Marktlücke, ein Autoshuttle durch die Stadt. Ich sollte das mal ernsthaft in Erwägung ziehen.
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- 2012-08-31 @ 00:00:26
@gelöschter User
Gewerbeschein und Personenbeförderungsschein und los gehts. Reich wirste dadurch nicht. Sonst wären es die Taxifahrer schon. -
- http://dirknb.de
- 2012-08-31 @ 13:25:11
War neulich in Fünfeichen. Stadtteil expandiert massiv! Standen jetzt schon 4 Häuser. Plus Gartenkolonie. Plus Militärstandort. Plus Eigenheime.
Autoshuttle gibts doch schon und heißt Anrufbus. ;-)













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