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Archiv der Einträge: 08 Juni, 2012
  • Frischfleisch auf Abwegen

    Aus der Kategorie: Die Bullisssei hatss au nich leich

    unter Nichtbeachtung der schwierigen Arbeits-und Lebensbedingungen ungarischer Lkw-Fahrer

    Trunkenheitsfahrt auf der BAB 20 mit einem 40 Tonner

    Am 08.06.2012, gegen 01.50 Uhr meldete ein Anrufer der Einsatzleitstelle des PP Neubrandenburg einen Sattelzug auf der BAB 20, der in Schlangenlinie über die gesamte Breite der Richtungsfahrbahnen fährt. Eine sofort eingesetzte Streife des AVPR Altentreptow konnte den gesuchten Sattelzug zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg Nord und Ost, halbseitig auf der Lastspur und dem Standstreifen abgestellt, feststellen.

    Die weitere Überprüfung ergab, dass der 46-jährige ungarische Fahrzeugführer in seinem Fahrzeug schlief und sehr stark alkoholisiert war.

    Aufgrund des Alkoholisierungsgrades gelang es dem Mann nicht, das Atemalkoholmessgerät zu beatmen. Erst nach fünf Stunden war er dazu in der Lage.

    Der Atemalkoholtest ergab zu diesem Zeitpunkt einen Wert von 2,15 Promille.

    Der Sattelzug gehört einer ungarischen Spedition und hatte kühlgelagertes Frischfleisch für Finnland geladen. Der Geschäftsführer der Spedition wurde informiert und dieser veranlasste, dass das Fahrzeug durch ein finnisches Unternehmen abgeholt wird, damit die Ware auch noch ihren Bestimmungsort erreicht.

  • Vorerst kein neuer Schiffsanleger für Bornmühle

    Der geplante Neubau eines Schiffsanlegers in Bornmühle ist nach Angaben von Vize-Oberbürgermeister Harald Walter gescheitert. Zwar war die Finanzierung des neuen Steges an sich bereits gesichert: Die Stadt als Eigentümerin des Tollensesees, der Landkreis, die Gemeinde Groß Nemerow und das Hotel Bornmühle hatten unter Zuhilfenahme von Leader-Fördermitteln die 308 000 Euro für den Neubau gemeinsam eingeplant. Allerdings sei es nicht gelungen, die 117 000 Euro für die nötige Ausgleichsmaßnahme – in Rede stand der Abriss des alten Anlegers in Nonnenhof – zu finanzieren.

    Der Geschäftsführer des Hotels Bornmühle, Richard Wiegert, zeigte sich heute enttäuscht, aber keineswegs überrascht. Dieses Ende habe sich bereits seit einiger Zeit angedeutet. Es sei kein Wunder, dass sich am Tollensesee touristisch nichts entwickle, wenn es nicht gelinge, sich zu vernetzen und selbst solche Projekte auf unterstem Niveau zustande zu kriegen, kritisierte er. Seit 15 Jahren wehe dem Hotel Bornmühle in dieser Beziehung eine „steife Brise“ entgegen. Er sei aber selbstverständlich bereit, einen neuen Vorstoß zu unterstützen.

    Mehr zum Thema am Sonnabend im Nordkurier!

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