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  • Kunterbuntes Hochhaus wird bald Stadtbild prägen

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    Bislang war das Büro-Hochhaus der Phönix Immobilien GmbH eines von der eher unscheinbaren und grauen Sorte. Wollte man seinen Standort beschreiben, dann verwendete man Begriffe wie Feldstraße, neben dem Gewerkschaftshaus oder an der Hochstraße. Das wird sich wohl bald umkehren. Dann könnte „das bunte Phönix-Hochhaus“ als Orientierungspunkt herhalten.

    Denn in wenigen Wochen wird das Hochhaus derart bunt und lebensfroh angestrichen sein, dass man es nicht mehr übersehen kann. Die Nord- und die Westseite sind schon fertig, noch sind sie allerdings von einem Gerüst verdeckt. Als nächstes wird die Ostseite, als letztes dann die Südseite gestrichen – hier kommt allerdings die auffälligste Fassade zum Tragen.

    Hinter dem Anstrich stecken Alois Jäger, einer der drei Gesellschafter der Phönix Immobilien GmbH & Co KG, sowie die Geschäftsführerin Antje Buchholz. Beide hatten die Entwürfe gesehen, die der Leipziger Künstler Michael Fischer-Art vor rund eineinhalb Jahren unter anderem für das Neubrandenburger Rathaus oder das Radisson-Blu-Hotel vorgelegt hatte und die von der Neubrandenburger Zeitung veröffentlicht worden waren. Jäger und Buchholz waren begeistert und konnten die beiden Mitgesellschafter überzeugen. Keine leichte Entscheidung – immerhin investiert die Gesellschaft hier rund 150 000 Euro.

    Michael Fischer-Art hat die Farbgestaltung für alle vier Flächen entworfen. Drei Seiten werden vom Malerbetrieb Pockrandt aus Neuendorf umgesetzt. Für den Südgiebel kommt der Künstler selbst, voraussichtlich ab Anfang Juni. Die Grafik links zeigt seinen Entwurf. „Die Stadt Neubrandenburg kann so einen Farbtupfer gebrauchen“, sagt er. Wenn das Haus fertig ist, will er auch Vertreter der Stadt einladen und ihnen nochmals seine Ideen für das Rathaus präsentieren.

    Antje Buchholz und Alois Jäger zeigen sich beeindruckt von den ersten beiden Seiten, die schon fertiggestellt sind. Alle haben eine Bedeutung. Die Flecken im Westen stehen für „Büroinseln“, die gelb-blau-rote Seite zeige die Landesfarben, die bunten Wellen auf der Ostseite weisen auf die Südseite hin. Letztere wiederum zeige Büroszenen im typischen Comic-Stil Michael Fischer-Arts.

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    Grafik: Michael Fischer-Art

    Das Hochhaus an der Feldstraße wurde im Jahr 1982/83 als WBS-70-Experimentalbau mit verstärkter Wärmedämmung, kleineren Fensterflächen und dreifachen Thermoscheiben errichtet. Sein Energiepass bescheinigt ihm nach wie vor überdurchschnittlich gute Werte. Seit den 90er Jahren wird es von der Neubrandenburger Phönix Immobilien GmbH verwaltet, die hier Büros für kleine und mittlere Firmen vermietet. Die Auslastung habe stets zwischen
    75 und 98 Prozent gelegen, so Jäger. Viele Unternehmen aus der Region hätten an diesem Standort ihre Entwicklung begonnen.

  • In Bargensdorf brennt es wieder

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    Für viele Feuerwehrleute aus Neubrandenburg, Burg Stargard und anderen Freiwilligen Wehren wird es eine sehr kurze Nacht. Im Recyclinghof in Bargensdorf brennt es wieder. Gegen 22.30 Uhr schellten die Sirenen. Mehr am Montag im Nordkurier!

  • Stadtwerke-Neubau liegt nach wie vor auf Eis

    Nach wie vor liegt die Idee eines Neubaus für die Neubrandenburger Stadtwerke auf Eis. Eigentlich hatten die Stadtvertreter eine Frist bis April gesetzt, um nach Alternativen für das knapp fünf Millionen Euro teure Neu.sw-Bauprojekt zu suchen.

    Allerdings sei die Suche nach einer neuen Immobilie unter den leerstehenden Büroräumen der Stadt noch nicht abgeschlossen, sagte jetzt Oberbürgermeister Paul Krüger (CDU) auf Nachfrage. Er selbst favorisiert eine Konzentration der Stadtwerkemitarbeiter im Seitentrakt des Rathauses, der nach dem Umzug der Bibliothek in das HKB ab 2014 wieder leerstehen wird.

    Mit der Kreisgebietsreform und dem Übergang von kreislichen Aufgaben von der einst kreisfreien Stadt auf den neuen Großkreis waren etliche Rathausmitarbeiter zur Kreisverwaltung gewechselt, so dass seit Anfang 2012 dort viele Büros leerstehen.

    Zu prüfen wäre auch, ob nicht das Kundenzentrum der Stadtwerke mit zum Rathaus umzieht, weil es dort für die Kunden viel besser zu erreichen wäre, sagt Krüger. Im Grunde gehe es ihm um die Vermeidung von Kosten in Höhe von fünf Millionen Euro, die man auch sinnvoller im Interesse der Stadt einsetzen könne.

    Es gehe um das Setzen von Prioritäten. Am Ende sei das Geld immer besser bei den Bürgern – beispielsweise für Grundschulen oder eine neue Schwimmhalle – aufgehoben als bei den Verwaltungen, sagte Krüger.

    Die Stadtwerke wollen den derzeitigen Stand der Verhandlungen nicht weiter kommentieren. Das teilte Neu.sw-Sprecherin Anja Hünemörder mit. Momentan gebe es keine neuen Erkenntnisse. Vorab hatte Stadtwerke-Chef Holger Hanson gegenüber dem Nordkurier argumentiert, dass Neu.sw seit 14 Jahren nicht mehr in die eigenen Strukturen investiert habe und mit dem neuen Zweckbau mehrere Probleme auf einen Schlag lösen möchte.

    So sollen alte und energiefressende Immobilien wie in der Ihlenfelder Straße aufgegeben werden. Der Großteil der Neu.sw-Mitarbeiter und der Fahrzeuge könnte an der John-Schehr-Straße konzentriert werden und so effektiver arbeiten. Der Neubau sei preiswerter als eine Sanierung der jetzigen Immobilien und auf lange Sicht auch wirtschaftlicher als das Anmieten von Räumen.

  • Malzew nun auch noch für den Grimme-Preis nominiert!

    Das Videoprojekt „Stefans Musikworkshop“, in dem der Neubrandenburger Philharmoniechef Stefan Malzew auf unterhaltsame Weise die Zusammenhänge zwischen klassischer und Pop-Musik erklärt, ist nun auch für den Grimme Online Award 2013 in der Kategorie Wissen und Bildung nominiert.

    Die Nominierungskomission hat aus über 1 600 Einsendungen nur 28 Projekte nominiert. Bis Juni wird die Jury eine Entscheidung treffen. Mit dem Grimme Online Award werden seit 2001 vom Grimme-Institut qualitativ hochwertige Online-Angebote ausgezeichnet. In vier Kategorien werden acht Preise vergeben.

    Gemeinsam mit Peter Böttcher von der Neubrandenburger Agentur Zoom, mit der er das Projekt umsetzt, war Malzew heute bei der Nominierungsveranstaltung in Düsseldorf. Gegenüber dem Nordkurier zeigte er sich allein schon durch die Nominierung sehr geehrt und stolz. Dies vor allem angesichts der „Schwergewichte“ von Arte oder Süddeutscher Zeitung, die ebenfalls nominiert sind, sagte Stefan Malzew am Telefon.

    Die Entscheidung, ob er im Webvideopreis die nächste "Stufe" erklimmt, fällt erst heute Abend.

  • Stefans Musikworkshop für Deutschen Webvideopreis nominiert

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    Ein Videoprojekt aus der Viertorestadt ist für den Deutschen Webvideopreis nominiert. Bis zum Sonntag kann man noch im Internet abstimmen, ob "Stefans Musikworkshop" die nächste Runde erreicht. Hinter dem Projekt verbergen sich Generalmusikdirektor Stefan Malzew von der Neubrandenburger Philharmonie und Peter Böttcher von der Agentur Zoom, ebenfalls aus der Viertorestadt.

    Schon seit mehr als drei Jahren erklärt Stefan Malzew mit seinem "Musikworkshop" in Videoform Parallelen zwischen klassischer und ganz aktueller Popmusik. Eingereicht haben Malzew und Böttcher ein Video, das sich mit dem Hit ?Skyfall? der englischen Sängerin Adele beschäftigt. "Skyfall" war der Oscar-prämierte Titelsong des jüngsten James-Bond-Films. Unter anderem ist auch eine Anleitung enthalten, mit der selbst unerfahrene Klavierspieler den Hit nachspielen können.

    Bis heute Mittag ist das Video rund 47 000-mal aufgerufen worden, sagte Peter Böttcher auf Nachfrage. Die meisten Klicks kamen aus Deutschland, aber auch in der Schweiz, in Österreich, in Frankreich, Italien oder in den USA wurde das Video schon angesehen. Um beim Webvideopreis zu punkten, muss es allerdings bei Facebook geteilt werden.

    Malzew freut sich über diese Popularität. Selbst in der New Yorker Carnegie Hall sei er schon auf "Stefans Musikworkshop" angesprochen worden, sagt er gegenüber dem Nordkurier. Ihm ist es wichtig, mit diesem Projekt gerade jungen Leuten die Klassik näher zu bringen.

    Der Deutsche Webvideopreis wird in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben und würdigt innovative und herausragende Werke im Bereich Online-Video aus dem deutschsprachigen Raum. Die Gewinner der 13 Kategorien werden am 25. Mai in Düsseldorf verkündet. Zur Preisverleihung werden 1000Gäste aus Medien, Politik und Wirtschaft erwartet.

    http://webvideopreis.de

    www.stefansmusikworkshop.de

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